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Heirat

Ist ein Tia zum Nunh aufgestiegen, so erhält er das Recht zur Heirat. Jede unversprochene Frau ab dem 12. Lebensjahr kann er sich nun zur Frau nehmen, solange sie nicht den selben Vater hat.

Allerdings geht das Vorrecht zuerst an die Frauen des ehemaligen Nunh. Mit Übernahme des Titels übernimmt der junge Nunh auch die Verantwortung für die ehemaligen Frauen. So kann er sie direkt ehelichen (das ist der einzige Zeitpunkt, wo ein Nunh mehrere Frauen innerhalb eines Mondzyklus ehelichen darf) und so ihren Stand sichern, oder er darf sie verschmäen, übernimmt aber damit die Verantwortung für sie und ihre Kinder trotzdem. Verschmäte Frauen dürfen von anderen Nunh unter normalen Bedingungen geehelicht werden.

Hat ein Nunh sich danach eine Frau auserkoren, so kann er seinen Wunsch dem Häuptling vortragen. Die Frau hat hierbei kein mitspracherecht, da ihre Auswahl als Ehre gilt.

Ein Nunh darf unter normalen Bedingungen nur eine Frau innerhalb eines Mondzyklus ehelichen.


Der Ablauf einer Hochzeit

Ist ein Mann zum Nunh aufgestiegen, kann er eine Frau fordern. Auch kommt es vor, dass ein Nunh eine Frau aus politischen Gründen "auferlegt bekommt". Die Hochzeit wird abgeschlossen mit einer großen Zeremonie.

Im oberen Dorf gibt es ein zeremonielles Gebäude, dass nur für Hochzeiten genutzt wird. Dieses Gebäude wird für die Hochzeit von den Priesterinnen vorbereitet. Es ist in den edlen Farben Aezymas geschmückt (Rot, Gelb, Gold, Orange) und mit seltenen Blumen versehen. Auch Räucherwerk brennt dort.

Ein Tag vor der Hochzeit Bearbeiten

Am Morgen geht der Nunh alleine in das Zeremoniengebäude. Diesen Tag muss er alleine verbringen, darf keine seiner Frauen sehen und auch sich selbst nicht "berühren". Nur ein anderer Nunh dürfte ihn besuchen. Hier soll er sich vorbereiten auf seine zukünftige Frau. Erst kurz vor der Zeremonie verlässt er den Raum.

Am Abend dieses Tages geht die Frau mit von ihr gewählter Begleitung und der Hebamme zur Hohepriesterin. Sie wird auf ihre Jungfräulichkeit überprüft. Besteht sie diesen Test, so erhält sie die Segnung für den nächsten Tag.

Der Tag der Hochzeit Bearbeiten

Am Morgen wird die Frau von den Frauen ihres zukünftigen Nunh - begleitet von anderen verheirateten Frauen des Stamme - abgeholt und für die Hochzeit vorbereitet. Sie wird gewaschen, sogar rasiert und mit Duftölen eingerieben. Dabei singen die Frauen gemeinsam. Sie legen der Frau ihr Kleid an, welches die Farben ihres zukünftigen Nunh präsentiert.

Jeder Nunh besitzt einen speziellen Grünton, der seinen Stand als Nunh repräsentiert. Nur die Braut, der Nunh und seine bisherigen Frauen sind gekleidet in ihren typischen Grüntönen. Alle anderen anwesenden Personen tragen die Farben Aezymas.

  • Jihro - Jägergrün
  • Zashi - Waldgrün
  • Tahz - Adaman-Taiman-Grün
  • Isai - Schlammgrün

Die Frauen begleiten die Braut gegen Mittag zur Zeremonie.

Die Braut wird bei der Zeremonie von der Hohepriesterin mit einer Kette und einem Tuch an den Nunh gebunden. Die Kette stellt hierbei den Schwur dar, eisern und unzerbrechlich. Das Tuch die Zuneigung, sanft und leicht zu zerreißen. Beides gemeinsam wird das Paar aneinander binden.

Diese Zeremonie wird meist kurz gehalten, danach wird das Fest umso länger gefeiert. Das ganze Volk versammelt sich ums Feuer, singt und tanzt.

Sobald die Sonne hinabsinkt und es Nacht wird, erfolgt das stille Ende der Feier. Wortlos erheben sich die alten Frauen des Nunh - oder wahlweise die anderen Stammesfrauen - gemeinsam und verlassen den Festplatz. Dies dient als Zeichen für alle Anwesenden, ihnen ebenso zu folgen. Es folgt kein Dank, keine Verabschiedung.

Das Paar wird mit der Hohepriesterin oder einer repräsentierenden Priesterin allein gelassen. Diese geleitet das Paar zum Zeremoniegebäude, wo es mit einem eisernen Schloss eingeschlossen wird. Niemand - ausser den Priestern - darf dieses Schloss entfernen und das Paar jetzt stören.

Nach der Hochzeit Bearbeiten

Das Paar wird für die Nacht der Hochzeit und den kompletten Tag danach in das Haus eingesperrt. Erst am 2. Morgen nach der Hochzeit öffnet die Priesterin das Haus. Die Braut wird hiernach unverzüglich von den Priesterinnen in den Tempel begleitet, um den Vollzug der Ehe zu bestätigen.

Erst wenn die Priesterinnen verkünden, dass sich die Frau zu ihrem Manne gelegt hatte, ist die Ehe vollständig vollzogen.


Das Eheleben

Ein Nunh darf bis zu 10-20 Frauen sein Eigen nennen. Jede Frau, die das 12. Lebensjahr überschritten und nicht den selben Vater mit dem Nunh teilt darf er ehelichen.

Jede Frau zieht in das Haus des Nunh nach der Eheschließung. Sie alle besitzen ein eigenes kleines Zimmer.

Der Nunh kann ganz nach Belieben die Frauen in seine Gemächer rufen.

Die Frauen regeln Haushalt und auch ihre Rangfolge allein untereinander. Nunh versuchen oft diplomatisch zu handeln und alle Frauen gleichwertig zu behandeln, daher versuchen viele Frauen ihren Stand durch ihre Heiratsrangfolge zu demonstrieren. Die erste Frau - die die also am längsten an der Seite ihres Nunh ist - wird versuchen sich über diese Grundlage darzustellen. Allerdings ist diese Rangfolge kein Muss. Auch junge Frauen die im Ansehen bei ihrem Nunh hoch stehen können rangführend unter den Frauen sein.

Am Ende entscheidet, welche Frau der Nunh an seiner Seite führt, wenn er vor das Volk tritt.

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